In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts begann Friedrich Simony mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Dachstein. Über einen Zeitraum von über 50 Jahren beobachtete er die Veränderung des Gletschers. Dokumentiert wird dies durch eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten über diese Messungen, vor allem aber auch durch unzählige Graphiken und Fotos aus jener Zeit des letzten Gletscherhöchststandes (1850-1880).

Eine weiterer Meilenstein war die erste Dachsteinkarte von Arthur von Hübl, die 1901 erschienen ist und in unglaublichem Detailreichtum den Gletscherstand von 1899 darstellt. Während der Zeit der Weltkriege waren wissenschaftliche Arbeiten nur bedingt möglich. Seit Ende der 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wird die kontinuierliche Längenmessung des Alpenvereins durchgeführt. In den 50er und 60er Jahren wurden Hallstätter- und Gosaugletscher mehrmals untersucht. Seitdem waren wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Dachsteingletscher nur sehr spärlich gesät.

 

Mit dem aktuellen Projekt "Untersuchung von Klima und Massenhaushalt am Dachsteingletscher" wird die Forschungstätigkeit am Dachsteingletscher fortgesetzt.

Diese Webseite soll über die laufenden Tätigkeiten informieren. Mit aktuellen Bildern der Webcam wird der Wandel des Gletschers im Laufe des Jahres veranschaulicht. Das Gletschertagebuch mit seiner chronologischen Auflistung der Arbeiten des Projektteams ist ein zentrales Element der Webseite. Wetterstationsdaten und zahlreiche Fotos bieten weitere Infos rund um die Dachsteingletscher.






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Gletschertagebucheinträge


Newsticker
  • Geringe Schneedecke

    21.01.2010

    Mit rund 1,5 Metern fĂ€llt die Höhe der Schneedecke am HallstĂ€tter Gletscher im Vergleich zu den vorhergehenden Wintern fĂŒr Ende Januar gering aus.

  • SchneefĂ€lle beenden Ablationssaison

    13.10.2009

    Mit dem Schnee der vergangenen Tage hat am HallstĂ€tter Gletscher die Akkumulationsperiode begonnen. Aufgrund vorĂŒbergehender Schließung der SimonyhĂŒtte stehen derzeit keine Webcamaufnahmen zur VerfĂŒgung.