Pegelablesung am Hallstätter Gletscher

Pegelablesung am Hallstätter Gletscher

Der Hallsätter Gletscher präsentiert sich im August 2025 stark verändert und weitgehend schneefrei, vereinzelte Altschneereste halten sich noch am Westrand des Gletschers. An 2 Terminen wurden die Pegel abgelesen und teilweise auch neu gebohrt, aufgrund des starken Rückgangs wurden schon Pegel im unteren Bereich aufgelassen, im oberen Teil des Gletschers neue angelegt. Die Oberflächenstruktur zeigt einen Gletscher auf dem Rückzug, ausapernde Felsinseln und Schotter prägen das Aussehen. Für die Arbeit am Gletscher bedeutet das schwierigere Bedigungen, speziell die Gletscherränder und das Eisrand um die Felsen sind trügerisch durch dünne Eisschuppen oder Löcher.

Auch die touristische Infrastruktur ist durch den blanken Gletscher betroffen, der Zugang zur Seethalerhütte ist nur für geübte Bergsteiger:innen möglich. Beim Aufstieg von der Simonyhütte zum Dachstein durchquert man stark spaltiges Gelände.

Das Team

Mag. Klaus Reingruber

Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Organisation, technische Infrastruktur und Feldarbeiten

Mag. Michael Backmann

Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Messarbeiten, Messdaten und Bildbearbeitung

Mag. Elke Lemmerer

Geografin Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Feldarbeiten, Berichterstellung Längenmessung

Dr. Andrea Fischer

Stellvertretende Direktorin IGF

Projektaufgaben: Gebirgsforschung, Glaziologie, Hydrologie, Klimatologie 

Mag. Dr. Martin Stocker-Waldhuber

Glaziologe IGF Innsbruck

Projektaufgaben: Alpine Glaziologie und Meteorologie, Massenbilanz, angewandte Glaziologie und Geophysik 

BSc Svenja Conzelmann

IGF Innsbruck

Projektaufgaben: Glaziologie, Gletscherökologie, Bilanzerstellung